Philosophie-Lesekreis

Wann: am 3. Samstag im Monat um 18 Uhr
Wo: FreiRaum; Trillergäschen


Regelmäßiger am dritten Samstag im Monat um 18 Uhr findet der Gießener philosophische Lesekreis statt in dem FreiRaum Gießen.

Lesekreis bedeutet in dem Fall,  dass ich kopierte Texte mitbringe und dass diese tatsächlich zusammen Texte gelesen werden. Es wird nicht doziert sondern gemeinsam darüber geredet, wobei jeder zu Wort kommt. Allenfalls werden Hintergrundinformationen geliefert – etwa zur Lebensgeschichte des Autors. Vorwissen und Vorbereitung ist nicht erforderlich

Eine Rückmeldung wegen der Teilnahme ist erwünscht. Besondere Veranstaltung, Informationen zum Thema und Änderungen werden per E-Mail Verteiler weiter geleitet oder auf der Freeschoolseite.

Roberto Bennung Corominas Dipl. Päd. Sozialtherapie – Bennung@t-online.de

Noch ein Bisschen was zum Werdegang des Lesekreises: Im ersten Jahr wurden Philosophen behandelt. Heidegger – Cassirer – Wittgenstein – Kant .. waren geplant. – Nach einer Unterbrechung wurde in diesem Jahr der Versuch gemacht, Dichtung als eine besondere Art des Philosophierens zu betrachten und die Philosophie von Dichtern auszuloten – aus der Überzeugung heraus, dass Dichtern eine eigene Quelle der Weisheit zur Verfügung steht, die Spracche. Es werden Gedichte  gelesen – von Dichtern verschiedener Epochen – etwa von Rilke, Heine, Brecht, Goethe, Dante, Trakl, George, Benn, Trakl, Jandl …

Jeweils soll versucht werden auf dem Weg den Autor und seine Philosophie kennen zu lernen, indem das jeweilige Gedicht mit zeitgeschichtlichen und lebensgeschichtlichen Daten zusammen gebracht wird. Bisweilen kommt auch die Form eines Gedichtes in den Blick – und damit Sprache in einer sehr ursprünglichen, eben rhythmischen – und so in jedem Fall sehr kreativen Form.

Kurz zur Person des Referenten:

Als Diplompädagoge und Sozialtherapeut  ist Bennung Corominas im sozialen Bereich tätig. Er absolvierte  zahlreiche Ausbildungen und Trainingsmaßnahmen  für die Arbeit mit Kleinkindern und deren Eltern.  Er beschäftigt sich  seit 25 Jahren intensiv mit Säuglings- und Kleinkind-Forschung und sämtlichen damit zusammenhängenden Disziplinen. Daraus entwickelte sich sein eigenes Interesse für die Philosophie. Es standen dabei ständig für ihn Fragen im Mittelpunkt wie: Was ist Sprache? – was ist sie ursprünglich? Was ist der Mensch? Was ist Philosophie?

Allerdings liegt es mir fern, meinen Zugang zu Philosophie oder Literatur jemandem aufdrängen zu wollen. Mein Anliegen ist es einfach andere teilnehmen zu  lassen an meiner Begeisterung an und für  Lyrik.

Im nächsten Jahr könnte es mit der frühen Philosophie des Abendlandes weitergehen.

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